Am 28.Februar 2025 startete unser Trainingslager in Palma de Mallorca.
von Annick Reuter, RSC92
Zusammen waren wir 8 Leute in der Wohngemeinschaft: Georg, Kelvin, Marisa, Mara, Martin, Karl, Lukas und ich. Am 29. Februar luden wir die Boote ab und planten eine erste Einheit. Wir waren nicht die einzige 29er Gruppe im Hafen, eine bayerische Gruppe war auch da. In zwei Gruppen eingeteilt mit drei Trainern hatten wir gute Voraussetzungen.

Für Kelvin und mich war es das erste Mal Segeln in diesem Jahr und wir waren sehr aufgeregt. Die ersten Tage hatten wir guten Wind zwischen 12-20 kn. Für uns war es eine große Herausforderung, aber wir versuchten es immer wieder und haben im Laufe des Trainingslagers deutliche Verbesserungen bemerkt. Wir mussten uns erst einfinden und zurechtkommen. Am zweiten Tag sind wir nach dem Frühsport in den Hafen gefahren und sind gegen 13:00 Uhr rausgefahren. Wir versuchten uns wieder bei, für unsere Verhältnisse viel Wind. Leider verletzte ich mir mein Knie und wir mussten deshalb reinfahren. Wir konnten den Rest des Tages die anderen Boote beobachten und hatten Zeit uns noch näher mit unserem Boot auseinanderzusetzen. Wegen meiner Verletzung konnte ich die nächsten Tage nicht segeln und konnte sehr viel vom Motorboot aus lernen. Daher, dass Martin krankheitsbedingt auch ausfiel, konnte Kelvin mit Mara segeln. Er konnte so auch viel praktisch lernen. Als wir beide wieder segeln konnten, hatten wir wieder eine Einheit, die vorerst als Niederlage schien, aber bei uns hat sich das Sprichwort: “an Niederlagen wächst man” deutlich gemacht. In einer Einheit, wo nur Karl, Lukas und wir draußen waren, tauschten wir einmal die Crews.

Ich lernte nicht nur viel in dieser Zeit, sondern merkte auch große Fortschritte. Am letzten Tag sind wir Races gefahren. Wir sind mit niedrigen Erwartungen reingegangen, weil wir vorher nie richtig einen Kurs abgefahren sind, doch auf der Kreuz waren wir positiv von uns selbst überrascht. Wir hatten unsere Schwierigkeiten auf dem Downwind, aber hatten trotzdem eine starke Verbesserung. Wir sind in dieser Woche nicht nur seglerisch und theoretisch, sondern auch als Team besser geworden. Trotz meiner Verletzung bin ich auf 10:00 Stunden Wasserstunden gekommen. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass sich für uns das Trainingslager sehr gelohnt hat und wir viel gelernt haben und viel Freude hatten.
Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung zu Ostern als dritten Teil des Trainingslagers.